KUNSTMITTELSCHULE UND HÖHERE FACHSCHULE

 

Fachbereich : Kunstgestaltung von Edelstein und Metall

Geschichte : Die Schule ( gegr.) zählt zu den ältesten Kunstoberschulen in der Tschechischen Republik..Ihr Ursprung ist mit dem Naturgebrauch des Steingewerbes verbunden – es war die wichtigste Nahrungsquelle in diesem Gebiet. Kein Wunder, dass die älteste Studiumseinrichtung – das Edelsteinschleifen und-gravieren und anschließend die Gold- und Silberschmiedekunst gewesen ist. Die Entwicklung in der 2. Hälfte des 20. Jahruhunderts hatte zufolge Gründung von weiteren Kunstbereichen für das Studium in der Kunstgewerbeschule.

Allgemeines : Die Fachoberschule in Turnov bietet in ihren Lehrräumen, Werkstätten, Labors und Ateliers, in der Bibliothek ein vierjähriges Studium für anwendungsbezogene praxisnahe künstlerische Grundlage. Sie vermittelt handwerklich technische Kenntnisse in der Metall-und Steinartgestaltung so, dass die Studierenden zur selbständigen Anwendung der Erkenntnisse und Methoden und künstlicher Arbeit in Lage sind.

Das Studium endet mit der Abiturprüfung anschließend an die Fertigung von der Prüfungsklausuren.

 

KONTAKT

tel. +420 481 321 232 , fax/tel: +420 481 324 323

adresse: SUPŠ a VOŠ, Skálova 373, 511 01 Turnov, Czech Republic

e-mail: skola@sups.info

www.sups.info

 

 

 

 

 

 

 

 

Heutzutage bietet die Schule fünf unterschiedliche Fachrichtungen an :

 

EDELSTEINSCHLIEFEN UND GRAVIEREN

Die älteste Fachrichtung mit ruhmreicher Tradition. Sie vermittelt Kenntnisse von Mineralien und Verarbeitungstechniken, das  Eindringen in die Praxis von natürlichen und sythetischen Materialien. Bekanntmachen mit  Grundrissen der Glyptik, Ubersicht und praktisches Ausüben im Fassettenschliff in den Schmucksteinen. Im Entwerfen werden bildende Techniken unterichtet und sie ausgesucht. Inspiration zum Stein im Schmuck in der Dekoration. So werden auch günstige Aussichten für die Absolventen durchgesetzt.

 

GOLDSMIEDEN UND SILBERSCHMIEDEN

Hier werden Studenten mit Edelmetallen, Steinen und anderen Materialien zur Herstellung vom Schmuck und Ornamentsachen bekanntgemacht. Wir bieten ihnen in die Problematik der Handwerkergewandtheiten und ihre Praktiken einzudringen. Der Handwerker muss sowohl das Material, das er in seinem ganzen Leben benutzen wird, vollkommen beherrschen, als auch die Entwürfe von Schmuckgarnituren. Man sucht neue Inspiration aus, man bildet daraus moderne Schmucksachen und auf solche Weise entwickelt man seine Begabung. Die vollkommene Kenntniss von Mineralien kommt dabei zur Geltung.

Gewährte Fachleute und Spezialisten für  Handwerktechnik garantieren den Unterricht.

Das immer hohe Interesse bringt einen Beweis des bildenden und Handwerkerniveaus.

 

FLACH UND RELIEFGRAVIEREN

Die Studenten werden mit Grundgraviertechniken, d. h. von der Flach- und Ornamentstich bekanngemacht ( Schrift, Dekorationgravieren von Edelmetallen ) über Gold- und Blinddruck bis zu Plastprügungen im Stahl und Prügungen der komplizierten Emailwerken. Es werden Nachbildungen von historischen Medailen ausgeübt ( sowie Entwerfen, aber auch die Stahlrealisation ). Die Flachgravierung wird zuletzt mit der Technik des Stahlstiches zu Ende gebracht, die bei der Herstellung von Postbriefmarken und Papierbanknoten angewendet wird. Die Absolventen arbeiten dann z.B. im Bereich der Medailerkunst, bei der Herstellung von Banknoten und Briefmarken

 

KUNSTMETALLABGIEßEN

Diese Fachrichtung ist in unserer Schule am jüngsten. Während des Studiums werden die Schüler mit den Grundeigenschaften bekanntgemacht, die das Formierungsmaterial, aber auch die Metallurgie, Metallographie und Technologie betreffen

Im praktischen Unterricht eignen sich die Schüler Kenntnisse und Handfertigkeiten an, die  bedingunglos für die Arbeit des Entwerfers sind.

In dem Werstättebetrieb wird mit einem engen Zusammenhang von anderen Unterrichtfachbereichen die Vorbereitung von den Formierungsmischungen und Models, sowie auch ihren Abgüssen von Oberflächenausstattung des Abgusses unterrichtet. Die Studenten haben dann alle Voraussetzungen an der Kunsthochschule weiter zu studieren.

 

KUNSTSCHMIEDEN UND SCHLOSSERKUNST

Diese Fachlehre nimmt keine Robustgestalt und Kraft in Anspruch, wie man es falsch  meint. Es können hier erflogreich diejenigen Schüler arbeiten, denen die Arbeit Spaß macht und Befriedigung

von eigenen Erzeugnissen mitbringt. Beim Entwerfen beginnt man mit der einfachsten Arbeit, d. h. Herdgerät über zusammengesezte Metallgestände. Tischlampen für Interieur, Beleuchtungskörper, geringe figurative Plastiken und Tierkompositionen bis zu dem größten und komplizierten Architekturzubehör – d.h. Gitter, Geländer und Wandplastiken.

In der Schmiedewerkstatt lernen die Schüler in den praktischen Ubungen die präzise Schlosserarbeit mit Metall. Später sind das ornamentale Schmiedetechniken, sie arbeiten an der Drehmaschine, Fräsemaschine, sie lernen auch schweißen.

Ihre Klausur- und Abiturarbeiten werden jedes Jahr beim Kunstschmiedesymposion auf der Burg Helfštýn vorgestellt und hoch geschätzt.